Jetzt wird an der Uhr gedreht!

Jeder kennt die positiven Effekte von Bewegung und einer gesunden Ernährung. Vielen Menschen fehlt jedoch die Zeit dafür. Wie es trotzdem klappt erfährst du hier.

1. Warum Gewohnheits Management Goldwert ist

Hier geht es darum schlechte Gewohnheiten durch zielführende Gewohnheiten zu ersetzen. Hier ein paar Beispiele:

  • Treppen laufen statt Aufzug fahren
  • Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit statt mit dem Auto
  • Spaziergang zur Mittagspause statt in der Kantine sitzen
  • Die morgendliche Dusche mit kaltem Wasser beenden statt Kaffee trinken
  • Einen Apfel zum Frühstück statt einer Brezel
  • Abendritual statt TV

Es fängt mit den kleinen Veränderungen im Alltag an die dich zum Ziel führen. Durch Gewohnheits Management verwandelst du einfach nur deine schlechten Zeit Investitionen in Gewohnheiten die dich fitter und gesünder machen.

Denke immer daran, dass eine Veränderung Geduld und Zeit braucht. Sei also nicht zu hart mit dir selbst. Führe neue Gewohnheiten Stück für Stück ein. Lasse kleine Reisen in alte Gewohnheitsmuster zu aber sei dir dessen bewusst. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dies gilt auch für alle folgenden Strategien. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Dementsprechend muss auch jeder für sich selbst die richtige Balance zwischen den Dingen finden.

2. Hast du ein Abendritual?

Ein Abendritual hilft dir gut zu schlafen, damit du morgens leicht und gerne aus deinem Bett aufstehst. Erholsamer Schlaf ist sehr wichtig. Wenn du gut durchschlafen kannst, reichen 6 bis 8 Stunden völlig aus, um morgens frisch und munter in den Tag zu starten.

In dieser Reihenfolge mache ich zum Beispiel das Abendritual:

  1. Spazieren gehen
  2. Essen vorbereiten
  3. Zimmergarten pflegen
  4. Küche aufräumen
  5. Zähne putzen und warm duschen
  6. Lesen oder Musik hören im Bett
  7. Mentaltraining
  8. Schlafen vor 24 Uhr

Vor einiger Zeit verbrachte ich bis kurz vor dem Schlafen gehen die Zeit vor dem TV. Serien gucken wurde mir oft zum Verhängnis. Trotzdem gibt es heute auch noch Tage an denen ich mich auch mal gehen lasse und ohne Ritual ins Bett gehe. Die menge macht das Gift. So wie bei allem. Es ist okay für mich und ich möchte auch nicht zu hart zu mir sein. Das bekommt mir dann nämlich auch nicht gut. Wie oben im Abschnitt Gewohnheits Management beschrieben, habe ich diese schlechte Gewohnheit durch eine für mich bessere Gewohnheit ersetzt. Dadurch habe ich die letzte Stunde am Tag sinnvoll genutzt und schlafe gut.

3. Starte den Tag mit einer Morgenroutine

Dank der Abendroutine schlafe ich weniger aber gut. Deshalb kann ich morgens früher aufstehen. Ich stehe für gewöhnlich um 5:45 Uhr auf. Die ersten Termine habe ich um 7 Uhr.  Folgende Routine gehe ich dann durch:

  1. Bett machen
  2. Entspannungstraining und meditieren
  3. Morgendliches Bewegungsprogramm
  4. Glas Wasser trinken
  5. Sachen packen
  6. Zähne putzen
  7. Ankleiden

Ich bewege mich am liebsten morgens. Ich wechsle dabei intuitiv zwischen Krafttraining mit dem eigenen Körper und Ausdauertraining an der frischen Luft. Das Entspannungstraining besteht aus Beweglichkeitstraining, Atemübungen und Meditation. Es hilft mir, um ruhig und gelassen in den Tag zu starten. Frühstücken tue ich meistens nicht. Ich esse meine erste Mahlzeit um ca. 11 Uhr und die zweite Mahlzeit um 15 Uhr. Dadurch vermeide ich morgendliche Energie Einbrüche weil mein Körper keine Energie für das Verdauen von einem schweren Frühstück verbraucht. Ich bleibe den ganzen Tag fit und wach.

Spare Zeit und Mühe. Ich serviere dir deine Lösung schnell und direkt. Du musst keine Irrwege gehen. Ich habe das für dich gemacht und zeige dir den besten Weg.

Exkurs – Was ist Zeit eigentlich?

Hast du das Thema Zeit schon von folgender Seite betrachtet?

Zeit existiert im Grunde nur im menschlichen Verstand. Zeit ist eine Erfindung damit das Leben in der heutigen Gesellschaft funktionieren kann. Bevor der Mensch die Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Jahre und Lichtjahre erfunden hat, war für die Menschen immer einfach gerade jetzt. Die Menschen lebten nach dem Tageszyklus mit der Sonne und im Einklang mit der Natur. Tiere wie mein Hund Argos haben kein Zeitgefühl. Für ihn ist immer jetzt! Beneidenswert oder?

Bestseller Autor Eckart Tolle beschreibt es in seinem Buch “Jetzt! Die Kraft der Gegenwart.” sehr ausführlich und er gibt praktische Handlungsanweisungen für ein bewusstes Leben im hier und jetzt.

Auch Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer schreibt in seinem Bestseller Buch “Mit mir sein – Selbstliebe als Basis für Begegnungen und Beziehungen”, dass die Ursache für Depressionen darin liegt, dass die Menschen gedanklich vorwiegend in der Zukunft und in der Vergangenheit leben. Glückliche Menschen leben im Hier und Jetzt.

4. So errechnest du für dich mehr Zeit

Du hast Zeit. 8 Stunden schläft der Mensch im Durchschnitt. 8 Stunden arbeitet der Mensch im Durchschnitt. Der Tag hat 24 Stunden. Wenn du also Schlaf, Arbeit, ankleiden, Besorgungen und Fahrwege von den 24 Stunden abziehst, bleiben statistisch gesehen 4 Stunden am Tag, die ein Mensch auf der Couch verbringt um TV zu gucken. Es ist also möglich täglich 1 Stunde in den Sport und die eigene Gesundheit zu investieren. Dann bleiben immer noch 3 Stunden übrig für andere Dinge. Die Ausrede „Keine Zeit.“ gilt also nicht.

5. Eleminiere überflüssige Zeit Fresser

Wie oft greifst du zum Handy weil du eine neue Benachrichtigung erhalten hast? Wie oft passiert es, dass du dann plötzlich mehrere Minuten auf das Handy guckst und eigentlich nichts Wichtiges machst? Jede Benachrichtigung lenkt ab. Schnell verplempert man so wertvolle Zeit. Du musst nicht ständig erreichbar sein. So gehe ich mit dem Handy um:

  • E-Mail lese ich ein Mal am Tag in Ruhe und zu Hause am Laptop
  • Mein Handy ist immer Lautlos, ohne Vibration und ohne Lichtsignale
  • Nur wenn ich wichtige Anrufe erwarte, schalte ich es laut
  • Push Benachrichtigungen von Facebook, Instagram und Co habe ich deaktiviert.
  • Wenn ich das Handy nicht für Fotos oder Videos brauche, lasse ich es während meiner Freizeitaktivitäten zu Hause oder im Auto.

Jeder Blick auf das Handy löst im Körper Stress aus und kostet Zeit. Werde dir bewusst, wie du dein Handy nutzt und in Zukunft nutzen willst.

6. Bleib gesund und spare Zeit

Investiere jetzt Zeit in deine Gesundheit, damit du später keine Zeit in deine Krankheit investieren musst.

Wie oft liegst du krankheitsbedingt flach? Kopfschmerzen, Erkältung oder Rückenschmerzen zwingen viele Menschen oft und lange in die Knie. Jeder kennt es und niemand mag es.

Krankheitsausfälle sind Chancen. Krankheiten signalisieren dir, dass du etwas an deinem Lebensstil ändern musst. Bewege dich öfter, esse weniger und gesund, entspann dich oder mach mehr von den Dingen die dir gut tun. Es gibt Menschen und dazu gehöre auch ich, die das ganze Jahr gesund sind. Keinen einzigen Tag mehr krank. Willst du das auch? Dann geh jetzt nochmal deinen Tag durch und verändere etwas step by step. Jede kleine Veränderung ist eine Veränderung. Leben bedeutet Veränderung.

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